Die Behandlung richtet sich nach den individuellen Beschwerden und Bedürfnissen des Betroffenen und sollte idealerweise multidisziplinär erfolgen. Neben Medikamenten können unter anderem Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Ernährungsberatung sowie psychologische und psychiatrische Unterstützung eine wichtige Rolle spielen.

Medikamente können beispielsweise eingesetzt werden, um Bewegungsstörungen sowie psychische Symptome wie Depressionen, Ängste, Reizbarkeit oder Schlafstörungen zu behandeln. Welche Behandlung geeignet ist, muss individuell beurteilt und im Verlauf der Erkrankung regelmässig angepasst werden.

Auch nicht-medikamentöse Massnahmen sind ein wichtiger Bestandteil der Betreuung. Physiotherapie kann helfen, Mobilität, Gleichgewicht und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Ergotherapie unterstützt bei der Bewältigung des Alltags, während Logopädie bei Veränderungen des Sprechens und Schluckens hilfreich sein kann. Eine angepasste Ernährung kann insbesondere im weiteren Krankheitsverlauf wichtig werden.

Je nach Krankheitsphase können auch spezialisierte Pflege, Spitex-Angebote und Sozialberatung eine wichtige Unterstützung darstellen.

Da sich die Bedürfnisse im Laufe der Erkrankung verändern können, ist eine regelmässige und langfristige Begleitung durch ein erfahrenes Behandlungsteam besonders wichtig. Dabei sollten nicht nur die medizinischen Bedürfnisse des Betroffenen, sondern auch seine persönliche Situation und die Unterstützung der Angehörigen berücksichtigt werden.